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3.4 Zusammenfassung
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Deshalb bringen die unterschiedlichen Mischungsregeln für aMIX keine Übereinstimmung mit
den experimentellen gE-Werten in der flüssigen Phase, wenn schon die einzelnen Faktoren bzw.
Daten der reinen Stoffe in diesen Mischungsregeln keine ausreichende Genauigkeit für die an-
gewandte Bublik-Nezbeda-Gleichung besitzen. Das gilt auch bei der Verwendung der gemesse-
nen Funktion v (x) für die aMIX-Bestimmung,
denn schon ein Fehler von weniger als 0.1% in v
(x) verursacht gE-Fehler von ~ 400%.
Eine gewisse Ausnahme bildet die harmonische Mischungsregel (Gl. 3.16d), mit der das gE-
Verhalten zweier Systeme, Benzol + Cyclohexan bei T = 313.15 K und g-Butyrolakton + Benzol
bei T = 293.15 K, über den gesamten Konzentrationsbereich hinaus ausreichend genau beschrie-
ben werden kann (Bilder 3.9 und 3.10). Mit der steigenden Molekülgröße (Benzolmischungen
mit g-Valerolakton, d-Valerolakton und e-Caprolakton) ist allerdings die gE-Vorausberechnung
auch mit dieser Mischungsregel unmöglich.
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