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3.3 Anwendung der Boublik-Nezbeda-Gleichung auf Gemische
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Bild 3.10
Exzessgibbsenergie gE der flüssigen Mischung g-Butyrolakton (1) +
Benzol (2) bei T = 293.15 K
Bublik-Nezbeda-Gleichung, aMIX nach Gl. 3.16d
exp. Daten von Klein (1996)
Allerdings liefert die harmonische Mischungsregel für aMIX mit einer steigenden Molekülgröße
(Mischungen mit g-Valerolakton, d-Valerolakton, e-Caprolakton) zu hohe gE-Werte.
Bublik-Nezbeda-Gleichung mit aMIX nach Gl. 3.17a
Diese Methode sollte bessere Ergebnisse liefern, denn der Verlauf aMIX (x) wird hier über vexp
praktisch experimentell bestimmt. Allerdings muss man beachten, dass ein kleiner Fehler in v(x)
eine große Ungenauigkeit in aMIX und noch größere in gE hervorruft. So würde z. B. für das Sys-
tem g-Valerolakton + Benzol (Benzolgeometrie räumlich I) eine Multiplikation von v(x) mit ei-
nem Korrekturfaktor K = 1.000069 ausreichen, um die Diskrepanz zwischen gEcalc und gEexp von
362.9 % zu kompensieren. Ahnliches Verhalten weisen auch die anderen Systeme auf (Tabelle
3.6).
x1
0
100
200
300
400
500
600
700
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
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