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3.3 Anwendung der Boublik-Nezbeda-Gleichung auf Gemische
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Der dabei entstehende Fehler kann über die Druckabhängigkeit des Aktivitätskoeffizienten abge-
schätzt werden:
dP
RT
)
P
,
T
(
v
)
x
,
P
,
T
(
v
ln
D
C
P
P
i
0
i
C
i
D
i
ò
-
=
g
g
( 3.23 )
Die Differenz im Zähler unter dem Integral ist nahezu konstant und liegt in der Größenordnung
von max. 105 m³/mol. Der Faktor RT im Nenner ist gleich 2437.28 J/mol und der Druckunter-
schied zwischen den Punkten C und D ist kleiner als 105 Pa. Damit beträgt das Integral auf der
rechten Seite der Gl . 3.23 höchstens den Wert von 0.00041 und ist somit für gegenwärtige Be-
rechnungen vernachlässigbar klein.
Für das Volumen v in Gl. 3.22 wird die Lösung der Gleichung PMIX (v) = 1 atm eingesetzt (und
nicht vexp, vergl. unten).
3.3.3 Ergebnisse
Es wurden insgesamt folgende Systeme untersucht:
Benzol + Cyclohexan bei 313.15 K
g-Butyrolakton + Benzol bei 293.15 K
g-Valerolakton + Benzol bei 293.15 K
d-Valerolakton + Benzol bei 293.15 K
e-Caprolakton + Benzol bei 293.15 K
Für alle Systeme wurde die Exzessgibbsenergie gEcalc bei dem Druck P = 0.101325 MPa und der
äquimolaren Zusammensetzung, x1 = x2 = 0.5, nach der beschriebenen Methode (Gl. 3.11 und
3.22) berechnet. Dabei wurden sechs Methoden zur Bestimmung von aMIX (Gl. 3.16a-e, 3.17a)
sowie vier verschiedene Benzolgeometrien (ebenes Hexagon und drei räumliche Anordnungen)
verwendet. Die berechneten Werte wurden mit den experimentell bestimmten Exzessgibbsener-
gien, gEexp, über die relative Abweichung d verglichen.
d = (gEcalc/ gEexp-1)100%
( 3.24 )
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