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3.3 Anwendung der Boublik-Nezbeda-Gleichung auf Gemische
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i
0
i
i
f
f
=
g
( 3.21 )
Durch das Einsetzen der Gl. 3.21 in die Gl. 3.20 erhält man
)
ln
(ln
x
RT
g
i
0
i
i
E
f
-
f
=
å
( 3.20 a)
Der Fugazitätskoeffizient des reinen Stoffs f0i
bzw. des Stoffs im Gemisch fi
lässt sich aus Gl.
3.11 bzw. aus einer Zustandsgleichung für Gemische (Gmehling, 1988) berechnen:
ò
¥
÷
÷
ø
ö
ç
ç
è
æ
-
÷
÷
ø
ö
ç
ç
è
æ
¶
¶
-
-
=
f
nv
n
,
nv
,
T
i
MIX
MIX
i
)
nv
(
d
nv
RT
n
P
RT
1
z
ln
ln
j
( 3.22 )
mit der Stoffmenge n = n1 + n2.
Die Anwendung der Gleichungen 3.11 und 3.22 für die gE-Bestimmung in der Flüssigphase (Zu-
stände C, C', D im Bild 3.8) macht die Integration der Druckgleichung P(v, x) durch das Zwei-
phasengebiet (ND-Gebiet) notwendig. Da die Boublik-Nezbeda-Gleichung im heterogenen Be-
reich ungenau ist (sonst wäre die Vorhersage des Sättigungsdrucks möglich), ist auch die Integ-
ration durch das Zweiphasengebiet fehlerhaft. Das gilt sowohl für einen reinen Stoff, als auch für
ein Gemisch. Es ist trotzdem wahrscheinlich, dass diese Methode zuverlässige gE-Werte liefert,
wenn sich die Fehler im Zweiphasengebiet von lnf0i und lnfi
durch die Subtraktion in der Gl.
3.20a aufheben würden.
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