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3 Anwendung der Boublik-Nezbeda-Gleichung auf Laktone und deren Mischungen
(3.17 a)
Das Volumen der Mischung wird dabei durch
v (x) = x1v01 + x2v02 + vE(x)
( 3.18 )
als eine Funktion der Zusammensetzung berechnet.
AMIX aus der isothermen Kompressibilität b(x)
Ahnlich der oben beschriebenen Methode (aMIX aus vE (x)) kann aMIX auch aus der isothermen
Kompressibilität bestimmt werden, wenn eine Funktion b(x) bekannt ist. In diesem Fall wird
durch die Umstellung und die anschließende Integration der Definitionsgleichung 3.9 eine Funk-
tion PMIX (x) gebildet (die Funktion v(x) muss ebenfalls bekannt sein). Durch das Gleichsetzen
von PMIX (x) und PMIX aus Gl. 3.13 lässt sich aMIX als eine Funktion der Zusammensetzung dar-
stellen.
)
x
(
f
)
x
(
v
)
x
(
)
x
(
v
)
x
(
v
)
y
1
(
y
y
)
1
3
3
(
y
)
2
3
(
1
RT
)
x
(
v
a
2
3
MIX
3
MIX
2
MIX
2
MIX
MIX
2
MIX
MIX
MIX
MIX
=
×
b
¶
×
+
-
a
-
+
a
-
a
+
-
a
+
=
ò
( 3.19 )
Diese Methode hat keine Vorteile gegenüber der Bestimmung von aMIX aus vE(x), denn zusätz-
lich zu vE(x) wird für ihre Anwendung die Integration von (b(x)v(x))1 benötigt. Eine kleine Un-
genauigkeit in b(x) führt dann zu sehr großen Fehlern in aMIX, was noch größere Fehler in gE
verursacht. Deshalb wurde auf die weitere Anwendung von Gl. 3.19 verzichtet.
3.3.2 Bestimmung der Exzessgibbsenergie aus der Boublik-Nezbeda-Gleichung
Im Rahmen dieser Arbeit wurde getestet, wie genau die Exzessgibbsenergie gE mit der Boublik-
Nezbeda-Gleichung vorausberechnet werden kann. Für die gE-Berechnung von flüssigen Mi-
schungen ist die Anwendung des Aktivitätskonzepts besonders gut geeignet:
i
i
E
ln
x
RT
g
g
=
å
( 3.20 )
wobei für den Aktivitätskoeffizient g gilt:
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