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3 Anwendung der Boublik-Nezbeda-Gleichung auf Laktone und deren Mischungen
MIX
MIX
MIX
MIX
V
3
S
R
=
a
(3.14 a)
v
V
N
y
MIX
A
MIX
=
( 3.14 b)
Für die Bestimmung von geometrischen Mischungsgrößen RMIX, SMIX und VMIX, sowie RMIX2
und aMIX2, wurden von Pavlicek et al. (1981b) die folgenden Mischungsregeln vorgeschlagen:
RMIX = SxiRi
(3.15 a)
SMIX = SxiSi
(3.15 b)
VMIX = SxiVi
(3.15 c)
RMIX2 = SxiRi2
(3.15 d)
Es ist zu beachten, dass bei der Berechnung von aMIX2 in Gl. 3.5 die Definition 3.15d für RMIX2
zu verwenden ist.
3.3.1.2 Mischungsregeln zur Bestimmung von aMIX
Für den Wechselwirkungsterm aMIX wurde bisher keine eindeutige Mischungsregel gefunden.
Das liegt unter anderem daran, dass die Exzessgrößen gE und hE in der Größenordnung von nur
etwa 1% von a/v2 liegen (Kohler et al. 1984). So führt eine kleine Ungenauigkeit in aMIX zu gro-
ßen Fehlern bei der gE- Berechnung.
Im Rahmen dieser Arbeit wurden mehrere Mischungsregeln für aMIX getestet und auf die binären
Mischungen, Benzol + Lakton, angewandt. Alle Mischungsregeln haben die gleiche Form:
aMIX = f(a1, a2, x1, x2)
( 3.16 )
Die wichtigsten Mischungsregeln sind:
Arithmetische Mischungsregel
2
2
1
1
MIX
a
x
a
x
a
+
=
( 3.16 a)
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