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3 Anwendung der Boublik-Nezbeda-Gleichung auf Laktone und deren Mischungen
(
)
÷
÷
ø
ö
ç
ç
è
æ
-
a
-
+
-
a
+
a
-
-
a
-
-
-
-
=
f
]
y
1
ln[
1
y
1
)
3
(
y
)
y
1
(
y
vRT
a
z
ln
1
z
ln
2
2
2
2
,
( 3.11 a)
mit dem Kompressibilitätsfaktor z = Pv/RT.
Das Gleichungssystem 3.10 wird iterativ gelöst, dabei erfüllt die Lösung das Maxwell-Kriterium:
(
)
L
V
S
v
v
v
v
P
dv
)
v
(
P
V
L
-
=
ò
oder F1 = F2 (siehe Bild 3.7)
( 3.12 )
Bild 3.7
Schematische Darstellung zur Bestimmung des Sättigungsdrucks PS
Allerdings ist es nicht möglich, den Sättigungsdruck mit der Bublik-Nezbeda-Gleichung qualita-
tiv richtig zu berechnen. Wie in Tabelle 3.3 zusammengefasst ist, betragen die iterativ bestimm-
ten Sättigungsdrücke nur einen Bruchteil der experimentell gefundenen Werte. Das liegt an dem
zu stark nach unten abfallenden Teil der Druckgleichung im Nassdampf-Gebiet (Fläche F1 im
Bild 3.7). Wenn schon für reine Stoffe die Sättigungsdrücke nicht genau berechnet werden kön-
nen, ist auch von der auf Gemische erweiterten Bublik-Nezbeda-Gleichung nicht zu erwarten,
Druck
Volumen
PS
vL
vV
T = konst
ND-Gebiet
F1
F2
fV
fL
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