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2.5 Berechnungen mit DISQUAC
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Tabelle 2.6), sonst wäre es keine Vorhersage, sondern lediglich eine Anpassung an die Messda-
ten gewesen.
In allen vier Fällen konnten die geschlossenen Mischungslücken gefunden werden, die sich mit
der steigenden Benzol-Zusammensetzung verengen, bis ein homogenes Gebiet erreicht wird.
Allerdings sind die berechneten Mischungslücken für alle vier Systeme kleiner als die von For-
nefeld-Schwarz (1998) gemessenen Mischungslücken (Bilder 2.23-2.26). Charakteristisch für
jedes Gemisch ist dabei die Lage des kritischen Mischungspunktes. Die Ermittlung des kriti-
schen Mischungspunktes mit DISQUAC erfolgte durch die Vergrößerung der Anzahl der be-
rechneten Konnoden im kritischen Bereich, bis eine Konnode gefunden wurde, für die der Unter-
schied zwischen den zwei im Gleichgewicht stehenden Phasen unterhalb eines kleinen Vorga-
bewertes lag. Die gemessenen kritischen Mischungspunkte wurden der Arbeit von Fornefeld-
Schwarz (1998) entnommen, die sie nach der Methode von Hand (1930) und Treybal et al.
(1946) bestimmte. Die durch die gemessenen Binodalenpunkte gezogenen Linien (Phasengrenz-
kurven) in den Bildern 2.23-2.26 wurden durch eine Anpassung nach Letcher et al. (1992) ge-
funden. Dabei können die gemessenen kritischen Mischungspunkte leicht unterhalb dieser Linien
liegen, denn die kritischen Mischungspunkte gingen nicht in die Anpassung ein. Die gemessenen
und die mit DISQUAC berechneten kritischen Mischungspunkte sind in Tabelle 2.12 aufgeführt.
Tabelle 2.12
Kritische Mischungspunkte der ternären Systeme
System
exp. Daten*)
DISQUAC
x1
x2
x3
x1
x2
x3
g-Butyrolakton (1) + Heptan (2)
+ Benzol (3) bei T = 293.15 K
0.272
0.248
0.480
0.490
0.198
0.312
g-Butyrolakton (1) + Heptan (2)
+ Benzol (3) bei T =313.15 K
0.317
0.245
0.438
0.516
0.213
0.271
e-Caprolakton (1) + Heptan (2)
+ Benzol (3) bei T = 293.15 K
0.284
0.348
0.368
0.403
0.371
0.226
e-Caprolakton (1) + Heptan (2)
+ Benzol (3) bei T =313.15 K
0.341
0.361
0.298
0.427
0.408
0.165
*) nach Fornefeld-Schwarz (1998)
Die berechneten Konnoden für Systeme mit g-Butyrolakton haben eine deutlich negative Stei-
gung in den Dreieckdiagrammen (Bilder 2.23-2.24), während die gemessenen Konnoden einen
nahezu waagerechten Verlauf aufweisen. Das bestätigt auch die Lage des kritischen Mischungs-
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