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Modellierung komplexer Systeme : flüssige Mischungen mit Laktonen undTransportprozesse in Polymeren

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38 2 Berechnung von Phasengleichgewichten mit DISQUAC 2.5.3.2   Ternäre Systeme Wegen  des  nicht-linearen  Gleichungssystems  (Gl.  2.29),  das  nur  iterativ  lösbar  ist,  fehlt  eine explizite Funktion lngiQUAC = f (x1, x3) und damit auch die explizite Abhängigkeit der Aktivität von der Zusammensetzung, ai (x1, x3). Um trotzdem das Isoaktivitätskriterium Gl. 2.31 für die Berechnung der Zusammensetzung der beiden im Gleichgewicht stehenden Phasen anzuwenden, wurde die Exzessgibbsenergie gE (Gl. 2.1) im gesamten Konzentrationsbereich, x1, x2, x3 Î {0; 1} mit der Nebenbedingung x1 + x2 + x3 =1, über einem Raster mit dem Intervall x = 0.05 be- rechnet. Durch die diskreten gE-Werte wurde anschließend ein Polynom achter Ordnung gelegt, gE = j 3 i 1 8 0 i 8 0 j ij x x a åå = = , mit 1 £ i+j £ 8, (  2.43 ) oder gE = a01x3 + a02x32 + a03x33 + a04x34 + a05x35 + a06x36 + a07x37 + a08x38 + a10x1 + a11x1x3 + a12x1x32 + a13x1x33 + a14x1x34 + a15x1x35 + a16x1x36 + a17x1x37 + a20x12 + a21x12x3 + a22x12x32 + a23x12x33 + a24x12x34 + a25x12x35 + a26x12x36 + a30x13 + a31x13x3 + a32x13x32 + a33x13x33 + a34x13x34 + a35x13x35 + a40x14 + a41x14x3 + a42x14x32 + a43x14x33 + a44x14x34 + a50x15 + a51x15x3 + a52x15x32 + a53x15x33 + a60x16 + a61x16x3 + a62x16x32 + a70x17 + a71x17x3 + a80x18, aus dem nach Gl. 2.17 die Aktivitätskoeffizienten und dann die Aktivitäten als die Funktion der Molenbrüche ai = f (x1, x3) bestimmt wurden. Die Konnoden, {x1', x2', x3', x1'', x2'', x3''}i, wurden durch eine iterative Lösung der Gl. 2.31 bei einem festgelegten Molenbruch x1' berechnet. Die für die Lösung der Gl. 2.31 notwendigen Startwerte von x3', x1'' und x3'' wurden bei der Berech- nung der ersten zwei Konnoden abgeschätzt und danach aus den letzten zwei berechneten Punk- ten des jeweiligen Binodalen-Zweigs linear extrapoliert. Der Extrapolationsschritt für x1' wurde gleich Dx1' = 0.003 gewählt. Durch den so kleinen Schritt wurden falsche Lösungen ausgeschlos- sen und gleichzeitig ein glatter Verlauf der Binodale gewährleistet. Auf diese Weise konnten die Binodalen mit einer beliebigen Punktezahl auch in der Nähe des kritischen Mischungspunktes (engl. plait point) sehr genau bestimmt werden. Mit dem im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Rechenprogramm wurden die Mischungslücken der Systeme g-Butyrolakton (1) + Heptan (2) + Benzol (3) und e-Caprolakton (1) + Heptan (2) + Benzol (3) bei T = 293.15 K und 313.15 K berechnet. Für die Berechnung wurden die nur an die binären  Systemen  angepassten  Parametersätze  verwendet  (zusammengefasst  in  Tabelle  2.4  bis
  
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