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Modellierung komplexer Systeme : flüssige Mischungen mit Laktonen undTransportprozesse in Polymeren

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2.5 Berechnungen mit DISQUAC 35 Die  mit  dem  neuen  Parametersatz  berechneten  Standardabweichungen  für  LLE  liegen  in  der Größenordnung von 1.7-2.4 und sind damit deutlich besser als die mit den Parametern von For- nefeld-Schwarz (1998) berechneten Standardabweichungen. Mit  den  an  VLE-  und  hE-Messungen  angepassten Wechselwirkungsparametern für das System d-Valerolakton + Heptan (für das sich keine vollständige LLE-Kurve messen ließ) wurde keine Phasentrennung gefunden. Erst mit der Einsetzung der allgemeinen, an allen vorhanden Messun- gen  angepassten  Parameter  kann  eine  Mischungslücke  berechnet  werden,  die  allerdings  unter- halb  den  gemessenen  Punkten  liegt  (Bild  2.17).  Die  vorausberechnete  kritische  Temperatur (Tabelle 2.11) ist ebenfalls zu niedrig.   Die berechneten Binodalenpunkte sind im Anhang in den Tabellen 6.9-6.12 angegeben. Die  experimentellen  hE-Werte  der  vier  Laktonsysteme  sind  nicht  nur  ungewöhnlich  klein,  sie zeigen auch völlig ungewohnte M- und S-förmige Verläufe gegen x1 (Bjola et al., 2001-2002). Umso  überraschender  und  erfreulich  ist  es,  dass  die  mit  dem  neuen  Parametersatz  berechnete Exzessenthalpie sowohl die Form als auch die Größenordnung der gemessenen Exzessenthalpie- daten wiedergibt. In einigen Konzentrationsbereichen weichen allerdings die berechneten Werte etwas stärker von dem experimentellen Verlauf ab (Bilder 2.19 bis 2.22). Das ist aber nicht wei- ter erstaunlich, denn erstens sind die Werte der Exzessenthalpie insgesamt sehr klein, z. B. ver- hält sich das System g-Butyrolakton (1) + Benzol (2) mit hE-Werten zwischen -5 und 30 J/mol beinahe ideal, während die gE-Werte des Systems maximal 600 J/mol erreichen. Deshalb führt eine  kleine  Ungenauigkeit  in  den  Wechselwirkungsparametern,  die  teilweise  auch  an  die  gE- Daten angepasst werden, zu größeren Fehlern in hE. Zweitens, und das gilt vor allem für die Sys- teme g-Butyrolakton + Benzol und g-Valerolakton + Benzol, hat die Exzessenthalpie einen sehr komplizierten Verlauf, der mit nur zwei anpassbaren Parametern (an hE-Messungen wurden nur zwei von insgesamt acht Parametern angepasst) schwer zu beschreiben ist. Eine mögliche Ver- besserung könnte durch Berücksichtigung der dritten Wechselwirkungsparameter, C3,st, erreicht werden, für deren Bestimmung aber cPE-Messungen notwendig wären. Die von Bjola et al. (2001-2002) gemessenen und die mit DISQUAC berechneten Exzessenthal- pien sowie deren Abweichungen voneinander sind im Anhang in den Tabellen 6.13-6.16 ange- geben.
  
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Siehe auch:
ECDL - Europäischer Computerführerschein
A Grammar Workshop, Schülerausgabe: Gra...
Physik für Techniker: Mit Versuchen, Beispie...
Technische Mechanik. Formel- und Tabellensammlung:...
Mathematik für die Fachschule Technik: Algebra, Ge...
Physikaufgaben für technische Berufe: Mit Lösungen
 
   
 
     
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