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Modellierung komplexer Systeme : flüssige Mischungen mit Laktonen undTransportprozesse in Polymeren

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2.5 Berechnungen mit DISQUAC 23 ausreichend gut zu beschreiben. Erst mit C1,laQUAC = 8.4¸9.5 und C2,laQUAC = 11.4¸12.5 (Forne- feld-Schwarz, 1998), mit, kann eine gute Übereinstimmung mit den LLEMessungen erzielt wer- den, obwohl sich die Wiedergabe der VLE-Daten mit diesem Parametersatz gegenüber den Pa- rametern von Klein (1996) verschlechterte. Trotzdem wurden die Wechselwirkungsparameter Cla von Fornefeld-Schwarz (1998) als die Startwerte für die Anpassung benutzt. Die dispersiven und quasi-chemischen Wechselwirkungsparameter Cla für den Kontakt der zykli- schen   Estergruppe   mit   den   Alkan-Gruppen   wurden   aus   den   binären   Flüssig-Flüssig- Gleichgewichtsdaten bestimmt, außer für das System d-Valerolakton + Heptan. Dabei stellte sich heraus,  dass  die  verschieden  großen  Mischungslücken  der  Laktone  mit  Heptan  nicht  mit  dem gleichen Parametersatz angepasst werden können. Trotzdem liegen die Parameter in der gleichen Größenordnung mit den Parametern, die an alle Messungen angepasst wurden, wie aus Tabelle 2.5 ersichtlich ist. Eine Ausnahme stellt das System ƒÂ-Valerolakton + Heptan dar, für das keine vollständige Mischungslücke vermessen werden konnte und die Wechselwirkungsparameter Cla durch die Anpassung an die VLE- und hE-Messungen gewonnen wurden. Die dispersiven Parameter spielen bei der Konnodenberechnung eine untergeordnete Rolle und unterscheiden sich deshalb wenig von den von Avedis et al. (1994) vorgeschlagenen Werten, die für  C1,laDIS  zwischen  1.12  und  2.3  und  für  C2,laDIS  zwischen  1.7  und  4.6  liegen.  Dabei  ist  die Wahrscheinlichkeit groß, dass der zweite Parameter, C2,laDIS, weniger genau bestimmt wurde, da er  im  Vergleich  zu  C1,laDIS  zusätzlich  mit  einem  "Temperatur-Faktor"  von  maximal  0.29  (Gl. 2.14)  multipliziert  wird.  Das  Gleiche  gilt  auch  für  den  zweiten  quasi-chemischen  Parameter C2,laQUAC gegenüber C1,laQUAC. Tabelle 2.5 Dispersive  und  quasi-chemische  Wechselwirkungsparameter für die Kontakte c-COO - Alkan (l, a), angepasst an die binären Messungen Lakton C1,laDIS C2,laDIS C1,laQUAC C2,laQUAC g-Butyrolakton 3.213 6.981 8.634 10.052 g-Valerolakton 3.452 7.226 8.075 12.814 d-Valerolakton 4.596 3.737 2.104 3.198 e-Caprolakton 3.359 9.046 7.926 8.868 Allgemein* 2.980 6.613 7.577 6.535 * Wechselwirkungsparameter aus der gleichzeitigen Anpassung an alle binären Messungen mit allen vier Laktonen
  
Package: Jander/Blasius Anorganische Chemie I+II: Einführung & Quantitative Analyse / Quantitative Analyse & Präparate
Siehe auch:
Maßanalyse: Theorie und Praxis der Titratione...
Chemie: Das Basiswissen der Chemie
Anorganische Chemie (de Gruyter Studium)
Jander / Blasius Lehrbuch der analytischen un...
Mathematik für Chemiker
Lehrbuch der Anorganischen Chemie
 
   
 
     
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