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2.5 Berechnungen mit DISQUAC
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(siehe Gl. 2.14), nur gering (<10%) zur gE-Bestimmung bei. Das liegt daran, dass die VLE-
Messungen sehr nahe an der Referenztemperatur T0 = 298.15 K durchgeführt wurden. Bei den
LLE-Messungen sind dagegen auch die zweiten Parameter von Bedeutung, da die Daten über
einen größeren Temperaturbereich vorliegen. Da aber in den betrachteten LLE-Systemen kein
Benzol vorhanden ist, spielen bei der Anpassung an die LLE-Messungen die Wechselwirkungs-
parameter zwischen Benzol- und Ester-Gruppen keine Rolle. In die Anpassung an die hE-
Messungen gehen alle außer den ersten dispersiven Wechselwirkungsparametern, C1,laDIS und
C1,lbDIS, ein. Diese Überlegungen sind in Tabelle 2.3 zusammengefasst:
Tabelle 2.3 Einfluss der Wechselwirkungsparameter auf die Anpassung an die VLE-, LLE- und
hE- Messungen
Messung
C1,laDIS C1,lbDIS
C2,laDIS
C2,lbDIS
C1,laQUAC C1,lbQUAC C2,laQUAC C2,lbQUAC
VLE
hoch
hoch
gering
gering
hoch
hoch
gering
gering
LLE
hoch
kein
hoch
kein
hoch
kein
hoch
kein
hE
kein
kein
hoch
hoch
hoch
hoch
hoch
hoch
Die Anpassung der Wechselwirkungsparameter wurde deshalb in der folgenden Reihenfolge
durchgeführt:
Schritt I:
Die Anpassung aller Alkan-Parameter, C1,laDIS, C2,laDIS, C1,laQUAC und
C2,laQUAC, an die LLE-Messungen.
Schritt II:
Die anschließende Anpassung der "ersten" Benzol-Parameter, C1,lbDIS und
C1,lbQUAC an die VLE-Messungen. Die im Schritt I gefundenen Parameter
werden konstant gehalten.
Schritt III:
Die anschließende Anpassung der "zweiten" Benzol-Parameter, C2,lbDIS
und C2,lbQUAC, an die hE-Messungen. Die in den Schritten I und II gefun-
denen Parameter werden konstant gehalten.
Evtl. Schritt IV:
Gleichzeitige Anpassung aller Parameter an Messungen. Die in den
Schritten I bis III gefundenen Parameter werden als Startwerte benutzt.
Der Schritt IV konnte normalerweise wegfallen, da die Anderungen ge-
genüber den Ergebnissen nach den Schritten I bis III sehr gering waren.
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