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Modellierung komplexer Systeme : flüssige Mischungen mit Laktonen undTransportprozesse in Polymeren

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20 2 Berechnung von Phasengleichgewichten mit DISQUAC 2.5.2    Wechselwirkungsparameter Wie  oben  erwähnt,  werden  für  die  Vorhersage  der  Exzesseigenschaften  der  hier  untersuchten Systeme  zwölf  Wechselwirkungsparameter  benötigt.  Vier  davon  (Wechselwirkung  zwischen Alkan- und Benzol-Gruppen) wurden unverändert der Arbeit von Delcros et al. (1995) entnom- men, die restlichen acht (Wechselwirkung zwischen COO- und Alkan- sowie COO- und Benzol- Gruppen)  wurden  an  die  folgenden  binären  Messungen  angepasst  (alle  beim  atmosphärischen Druck P = 0.101325 MPa): VLE    Dampfdruckmessungen  (VLE)  von Klein  (1996);  die  folgenden  Systeme wurden unter- sucht: ƒÁ-Butyrolakton (1) + Benzol (2), ƒÁ-Valerolakton (1) + Benzol (2), d-Valerolakton (1) + Benzol (2), e-Caprolakton (1) + Benzol (2); alle bei T = 293.15 K und T = 313.15K. LLE    Messungen  der  Flüssig-Flüssig-Gleichgewichte  (LLE)  von  Fornefeld-Schwarz  (1998); die  folgenden  Systeme  wurden  untersucht:  ƒÁ-Butyrolakton  (1)  +  Heptan  (2),  ƒÁ-Valero- lakton  (1)  +  Heptan  (2),  e-Caprolakton  (1)  +  Heptan  (2);  für  alle  Systeme  existiert die Mischungslücke  über  einen  größeren  Temperaturbereich  von  mindestens  70°C.  Da  die LLE-Daten  des  Systems  d-Valerolakton  (1)  +  Heptan  (2)  nicht  in  dem  gesamten  Kon- zentrationsbereich vorliegen, wurden sie nicht in der Anpassung berücksichtigt. hE Messungen  der  Exzessenthalpie  von  Bjola  et  al.  (2001-2002);  die  folgenden  Systeme wurden  untersucht:  ƒÁ-Butyrolakton  (1)  +  Benzol  (2),  ƒÁ-Valerolakton  (1)  +  Benzol  (2), d-Valerolakton (1) + Benzol (2), e-Caprolakton (1) + Benzol (2); alle bei T = 293.15 K. Die Anpassung der Wechselwirkungsparameter erfolgte durch die Minimierung der Standardab- weichung s nach Gl. 2.32. Da die drei Gruppen a, b und l (Alkan-, Benzol- und zyklische Ester- Gruppen) nicht gleichzeitig bei allen untersuchten Systemen vorhanden sind, war es sinnvoll, die Anpassung schrittweise durchzuführen. Dadurch wurde die Wahrscheinlichkeit erhöht, das glo- bale und nicht ein lokales Minimum der Standardabweichung zu finden. Für die Bestimmung der Reihenfolge der Anpassung wurden die folgenden Aspekte berücksich- tigt: In die Anpassung an die VLE-Messungen gehen alle acht Wechselwirkungsparameter ein (C1,laDIS, C1,lbDIS, C2,laDIS, C2,lbDIS, C1,laQUAC, C1,lbQUAC, C2,laQUAC, C2,lbQUAC), allerdings tragen die zweiten  (C2,laDIS,  C2,lbDIS,  C2,laQUAC,  C2,lbQUAC),  mit  dem  Faktor  (T0/T-1)  korrigierten  Parameter
  
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Siehe auch:
Lehrbuch der Anorganischen Chemie
Jander / Blasius Lehrbuch der analytischen un...
Physikalische Chemie: Auflage v. 4
Organische Chemie
Übungsbuch Allgemeine und Anorganische Chemie
Mathematik für Chemiker
 
   
 
     
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