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2 Berechnung von Phasengleichgewichten mit DISQUAC
2.5
Berechnungen mit DISQUAC
2.5.1 Geometrische Parameter
Die im Rahmen dieser Arbeit untersuchten Substanzen, g-Butyrolakton, g-Valerolakton,
d-Valerolakton, e-Caprolakton, Heptan und Benzol, bestehen aus drei verschiedenen Gruppen s
(vgl. Bild 2.1):
Typ a: Alkan Gruppen (CH3, CH2 und zyklische CHn-Gruppen)
Typ b:Benzol Gruppe C6H6
Typ l: zyklische Ester Gruppe c-COO
Die benötigten relativen geometrischen Größen ri und qi lassen sich mit Hilfe der relativen van
der Waalsschen Gruppenvolumina und -oberflächen, Rs und Qs, bestimmen,
R
Ë
=
r
s
)
i
(
s
s
i
å
( 2.41 )
Q
Ë
=
q
s
)
i
(
s
s
i
å
( 2.42 )
wobei ns(i) die Anzahl der Strukturgruppen vom Typ s im Molekül i bedeutet. Die relativen Wer-
te Rs und Qs wurden nach der Methode von Bondi (1968) berechnet und auf das Volumen und
die Oberfläche von Methan bezogen (VCH4 = 17.12 cm³/mol, ACH4 = 2.9×109 cm²/mol). Rs und Qs
der einzelnen Gruppen sind in Tabelle 2.1 zusammengefasst. Die Werte für die linearen Alkan-
gruppen und Benzol wurden der Arbeit von Kehiaian et al. (1978) entnommen. Für zyklische
CH2-Gruppen (c-CH2, c-CH) ändert sich die Oberfläche der Gruppen mit der zunehmenden
Ringgröße, was von Tiné et al. (1987) berücksichtigt wurde. Die geometrischen Parameter der
zyklischen Ester Gruppe c-COO wurden den Parametern der linearen Ester gleichgesetzt (Avedis
et al., 1994).
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