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2.4 Flüssig-Flüssig-Gleichgewichte
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lnai (x) bestimmt wurde, z. B. gE (x1) = a1x1 + a2x12 +...+ anx1n. Der Grad n (normalerweise fünf-
zehn) wurde so hoch gewählt, um die quadratische Abweichung ausreichend klein zu halten.
2.4
Flüssig-Flüssig-Gleichgewichte
Die notwendige und hinreichende Bedingung eines Gleichgewichts ist das Minimum der Gibbs-
energie g. Dabei zerfällt eine Mischung in zwei oder mehrere Phasen, wenn sie dadurch ihre
Gibbsenergie verringern kann. Im Bild 2.2 wird schematisch die Abhängigkeit der Gibbsenergie
g vom Molenbruch x dargestellt.
Bild 2.2
Die Gibbsenergie g in Abhängigkeit der molaren Zusammensetzung x
reale g-Kurve
hypothetische g-Kurve im Zweiphasengebiet
Tangenten entsprechend den falschen Lösungen
Ist der Verlauf der Gibbsenergie überall konvex zur x-Achse (obere Kurve im Bild 2.2), gibt es
nur eine stabile Phase. Es bilden sich aber zwei Phasen, wenn die Gibbsenergie teilweise konkav
zur x-Achse verläuft, d.h. wenn ein Bereich mit
0
x
g
2
1
2
<
¶
¶
( 2.30 )
0
1
g
g02
x1'
x1''
T, P = konst.
g01
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